Eisenbahn-Romantik - Pinzgauer Lokalbahn - Totgesagte leben länger

Die schmalspurige Pinzgauer Lokalbahn zwischen Zell am See und Krimml fährt auf einer Spurweite von 760 mm, das ist die sogenannte "Bosnische Spurweite", im österreichischen Bundesland Salzburg. Sie befindet sich seit dem 1. Juli 2008 im Eigentum des Landes Salzburg und wird von der Salzburger Lokalbahn betrieben. Dessen Chef Gunther Mackinger hat alles daran gesetzt, die kleine Bahn am Leben zu halten, deshalb war der Übergabetermin von der ÖBB zur SLB für ihn ein eminent wichtiges Datum. Obwohl noch eine Menge zu tun ist, schließlich wurde die Bahnlinie anno 2005 von einem verheerenden Unwetter heimgesucht, der große Teile der 53 Kilometer langen Linie zerstörte, Blickt die kleine Bahn in eine große Zukunft: Ab dem 11. September 2010 soll der gesamte Verkehr bis Krimml wieder möglich sein. Auf der Strecke soll in absehbarer Zeit ein Dampfschnellzug unterwegs sein. Ein Güterverkehr wurde auch bereits wieder aufgenommen und in wenigen Jahren soll die Strecke bis zu den bekannten "Krimmler Wasserfällen" verlängert werden.

Quelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 22.05.2020 um 14:45 Uhr auf SWR Rheinland-Pfalz.