Startrampe

Unterwegs mit der Indie-Pop-Band Blond aus Chemnitz

30min
Quelle: ZDF-Pressebild

Blond, das sind die beiden Schwestern Nina und Lotta Kummer und ihr Kinderfreund Johann Bonitz. Nach eigener Aussage kennen sie sich "schon immer".

Da ihre Eltern befreundet waren, haben die drei "gezwungenermaßen" früh gemeinsam Urlaub und irgendwann auch Musik gemacht. Nach ersten Cover-Versionen im Kinderzimmer und diversen Gigs bei Familienfeiern haben Blond dann auch eigene Songs geschrieben.

Auf dem Label "Atomino Tonträger", das an den gleichnamigen Chemnitzer Club angeschlossen ist, veröffentlichen Blond 2016 das selbstbetitelte Debüt und legen 2017 die Nachfolge-EP "Trendy" nach. Die Texte: mal auf Deutsch, mal auf Englisch, aber immer mit einer guten Portion Selbstironie und Humor. Der Sound: meist tanzbar, seltener auch mal melancholisch und nachdenklich. Live legen Blond eine derart selbstbewusste und mitreißende Show hin, dass man sie einer so jungen Band erst mal gar nicht zutraut: exotische Kostüme, merkwürdige Coverversionen, seltsame Rap- und Tanz-Einlagen. Deswegen waren sie auch schon im Vorprogramm von Zugezogen Maskulin und Kraftklub auf Tour. Zu der Band mit K haben Nina und Lotta ohnehin ein spezielles Verhältnis: Frontmann Felix und Bassist Till tragen den gleichen Nachnamen und sind ihre Brüder.

"Startrampe"-Host Fridl Achten ist Blond-Fan und hat die drei in ihrer Heimatstadt Chemnitz besucht. Nachdem sie ihm ihren Proberaum gezeigt haben, geht es in den Kostümfundus des Theaters. Im exotischen Dress gibt es dann eine exklusive Session, bevor die drei am Tresen des "Atomino" ihre Heimatverbundenheit diskutieren. Außerdem machen sich Band und Fridl gemeinsam auf die Jagd nach dem heiligen Social-Media-Gral, dem Meme-Gold, dem Like-Garanten: Sie wollen ein Band-Foto mit einem Alpaka machen.

Quelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 16.04.2019 um 04:15 Uhr auf 3sat.

16.04.2019
04:15
Livestream
Art:Dokumentation
Kategorie:Kultur
Themenbereich:Rock, Pop
Erstsendung:18.05.2018 ARD/BR