Straße der Achttausender (1/2)

Vom Nanga Parbat nach China

Quelle: ARD-Pressebild

Die Straße der Achttausender ist eine Linie der Sehnsucht, einmalig auf der Welt: Darin reihen sich die 14 höchsten Berge des Planeten zu einer imaginären Kette auf. Zehn der imposanten Gipfel liegen im Himalaja, vier im angrenzenden Gebirge Karakorum. Sie verteilen sich auf die Länder Indien, Nepal, Pakistan und China mit dessen autonomen Provinzen Tibet und Xinjiang.
Die Route zu bereisen, ist nicht einfach: Indien verlangt Sondergenehmigungen für das Sperrgebiet am Kanchenjunga. Tibet ist über weite Teile des Jahres für Fremde geschlossen. Jedes Außenministerium warnt vor Reisen zu den pakistanischen Achttausendern. Doch die Mühe lohnt sich. Im Laufe der Reise wechseln sich Völker, Sprachen, Speisen und Rituale, Tempel und Klöster, Moscheen und Kultstätten, Sadhu-Pilger und Sufi-Musiker, subtropische Gegenden und wüstenartige Unwirklichkeit, große Hitze und extreme Kälte ab.
Der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation entlang der höchsten Berge der Welt beginnt auf dem Karakorum-Highway in Pakistan und schildert den gefahrvollen Reiseweg zum Nanga Parbat, dem "deutschen Schicksalsberg".
In Fairy Meadows, der legendären "Märchenwiese", Ausgangspunkt der historischen deutschen Erstbesteigung, trifft das Filmteam Safrez. Er betreibt hier auf 4.000 Meter Höhe eine Hütte. Weiter geht die Reise den Indus entlang nach Machalu an der Grenze nach Ladakh, von wo die Filmexpedition auf fast 5.000 Meter Höhe aufsteigt und die vier Achttausender des Karakorum-Gebirges zu Gesicht bekommt. Das Team lernt Muhammad Fida kennen, der es führt und ihm die Sitten und Gebräuche in Baltistan nahebringt.
Auf dem Weg nach China geht es über Hunza und Shimshal durch das Reich des Aga Khan. Die Expedition muss auf Booten einen Stausee überwinden, der sich durch einen Erdrutsch am Karakorum-Highway gebildet hat. Das Filmteam lernt selbstbewusste Frauen kennen, die als Schreinerinnen arbeiten, und todesverachtende Fährmänner. In Shimshal, dem höchsten bewohnten Dorf im Karakorum, erlebt das Team mit der tadschikischen Familie Mehdi die Beschwernisse des Alltags in extremer Abgeschiedenheit.
Auf der anderen Seite liegt China und damit eine Welt, die sich auch in abgelegenen Regionen aus dem Mittelalter ins 21. Jahrhundert katapultiert hat. Die einheimischen Uiguren sind in ihrer Kultur bedroht: In Sinkiang (Xinjiang) besuchen die Reisenden den berühmten Viehmarkt, treffen Jadehändler und Instrumentenbauer in Kashgar und Yarkand, unterhalten sich mit Schachspielern auf der Straße und durchqueren die einst so gefürchtete Wüste Taklamakan. Immer noch verbirgt die Taklamakan allerlei Schätze und Geheimnisse: versunkene Städte, Mumien indoeuropäischer Abstammung und gewaltige Erdölvorkommen.

Quelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 06.12.2018 um 12:15 Uhr auf RBB.

06.12.2018
12:15
Livestream
Audio-Format:stereo
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Audio-Beschreibung: nein
Hörhilfe: ja
HDTV: ja
Logo-Event: nein
VPS:1544094900
Schlagwörter:Dokumentation/Reportage, Reisen, Land/Leute, Indien, Nepal, China, Pakistan
Alternative Ausstrahlungstermine:
29.12.2018 07:00 Uhr SR
29.12.2018 07:00 Uhr SWR
06.12.2018 12:15 Uhr RBB
07.01.2018 09:30 Uhr MDR