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Callboys

Männer für gewisse Stunden
Film von Gabriele Köstler-Kull
49min
Quelle: ZDF-Pressebild

Im Callboy-Geschäft wird das Wort "Prostitution" nur ungern in den Mund genommen. Die Männer bewegen sich nicht im gängigen Rotlicht-Milieu, denn was sie anbieten, sind bezahlte Affären.

Frauen verlangen - anders als Männer - ein Gesamtpaket, das Aufmerksamkeiten, Gespräche und Erotik beinhaltet. Dallas ist mit 38 Jahren im idealen Alter für den Job. Er ist verheiratet, was sehr ungewöhnlich ist für einen Callboy, und geht einer geregelten Arbeit nach.

Callboy sein ist für ihn nur ein attraktiver Nebenjob, der ihm die Möglichkeit gibt, sich etwas Luxus zu leisten. Alexandre ist 52 Jahre alt. Er ist als Gastronom zufällig in die Rolle des Callboys hineingerutscht und hat zunächst nur sporadisch seine Dienste angeboten. Seit ihn seine Frau verlassen hat, verzichtet er lieber auf private Beziehungen. Er glaubt, dass sich Menschen Sex kaufen, weil sie verletzt sind oder den richtigen Partner nicht finden.

Der jüngste dieser drei Callboys ist Raul. Er ist einer der wenigen, die von dem Job leben können. Und er ist überzeugt davon, dass er mit seinem Geschäftsmodell Erfolg haben wird. Er bietet seine Dienste nicht im Internet an, sondern rekrutiert seine Kundinnen im Alltag - beim Spazieren mit dem Hund, beim Einkaufen oder in Bars und Cafés.

In der Dokumentation geben drei unterschiedliche Callboys einen Einblick in die Welt der "Männer für gewisse Stunden". Autorin Gabriele Köstler-Kull legt den Fokus auf die Schweiz und will wissen, wie es für einen Mann ist, sich für Geld zu verkaufen. Aber auch Kundinnen kommen zu Wort. Sie schildern, warum Frauen für eine Affäre bezahlen.

Art:Dokumentation
Kategorie:Gesellschaft
Themenbereich:Sex/Erotik
Erstsendung:03.10.2013 SRF