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Weltuntergang

Wie Kiribati im Meer versinkt

Quelle: ARD-Pressebild

Kiribati, ein pazifischer Inselstaat mit rund 115.000 Einwohnern, wird bis spätestens 2060 unbewohnbar und bis 2070 zur Gänze überflutet sein. Schuld daran ist der Anstieg des Meeresspiegels durch die vom Menschen verursachte globale Klimaerwärmung infolge der unkontrollierten Emission von Treibhausgasen. Filmemacher Matthieu Rytz hat seinen spektakulären Dokumentarfilm den Einwohnerinnen und Einwohnern von Kiribati gewidmet, in der Hoffnung, dass ihr Überleben gesichert wird.

Der Dokumentarfilm zeigt, wie Anote Tong, von 2003 bis 2016 Präsident der Republik Kiribati, eine neue Heimat für sein bedrohtes Volk sucht. Der Inselstaat Kiribati erstreckt sich über alle vier Hemisphären: Er liegt nördlich und südlich des Äquators sowie westlich und östlich der internationalen Datumsgrenze. Fast alle Inseln sind sehr flach, sie erheben sich weniger als zwei Meter aus dem Wasser und sind deshalb vom Ansteigen des Meeresspiegels extrem bedroht. Das haben die Katastrophen der vergangenen Jahre gezeigt: Der Zyklon Pam hat im Jahr 2015 zu schweren Überschwemmungen geführt und eine Spur der Verwüstung auf dem Inselstaat hinterlassen. Im Jahr darauf hat auch der Zyklon Winston schwere Schäden verursacht.

Angesichts der steigenden Gefährdung begann Anote Tong die Weltöffentlichkeit auf das dramatische Schicksal seiner Heimat hinzuweisen. Und er ergriff Maßnahmen, um seinem Volk das Überleben zu sichern. So erwarb er auf den Fidschi-Inseln 20 Quadratkilometer Land als mögliche neue Heimat für das Volk von Kiribati, wenn die Inseln endgültig überflutet sein werden. Film von Matthieu Rytz

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Schlagwörter:Dokumentation/Reportage, Umweltfragen/Klima, Mikronesien